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Stadt Pulheim

Coronavirus-Pandemie: Beratungs-und Hilfsangebote

Angesichts der Corona-Pandemie warnen Opferverbände und Wissenschaftler vor einem Anstieg häuslicher Gewalt. Die Lage könne sich dadurch verschärfen, dass sich Familien durch die verhängten Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen in ihrer Freiheit eingeengt fühlten und oftmals mit der Situation überfordert seien.

Pulheim, 15. April 2020 – Laut Mitteilung des Rhein-Erft-Kreises liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im gesamten Pulheimer Stadtgebiet bei aktuell 47, in häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 121 Menschen.


Erziehungs- und Familienberatung der Stadt erreichbar

Kinderbetreuung rund um die Uhr, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, gesperrte Spielplätze, Homeoffice und Homeschooling – dies erfordert viel Durchhaltevermögen und Toleranz von allen Familienmitgliedern. Wie kann man dem Familienalltag Struktur geben, aber auch flexibel bleiben? Wieviel Medienkonsum der Kinder ist in Ordnung und welche Alternativen gibt es? Wie lässt sich Familienzeit sinnvoll gestalten? Wieviel Freiraum braucht jeder? Wie findet man wieder zueinander, wenn es mal „gekracht“ hat? Wie kann man mit Kindern über die Pandemie sprechen, ohne ihnen Angst zu machen? Die Erziehungs- und Familienberatung der Stadt Pulheim findet im Rahmen ihrer schnellen und unkomplizierten telefonischen Beratung gemeinsam mit den Eltern Antworten auf die jetzt drängenden Fragen. Auch für Jugendliche gibt es die Möglichkeit, sich vertraulich an die Beratungsstelle zu wenden, wenn sie sich überfordert, unverstanden oder unsicher fühlen, oder einfach nur jemanden zum Reden brauchen.

Die Beratungsstelle ist telefonisch erreichbar unter 02238/808-118 oder per E-Mail unter heike.kuesterpulheimde.


Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt

Angesichts der Corona-Pandemie warnen Opferverbände und Wissenschaftler vor einem Anstieg häuslicher Gewalt. Die Lage könne sich dadurch verschärfen, dass sich Familien durch die verhängten Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen in ihrer Freiheit eingeengt fühlten und oftmals mit der Situation überfordert seien. „Gerade in Krisenzeiten richten sich Aggressionen vor allem gegen vermeintlich Schwächere“, weiß auch Elvira Fabri, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pulheim.

Für Betroffene im Stadtgebiet ist das Pulheimer Netzwerk gegen häusliche Gewalt eine Anlaufstelle. Zu ihm gehören die Frauenberatungsstelle im Café F., Polizei, Opferschutzbeauftragte, Anwältinnen und Anwälte, Vertreterinnen der Stadtverwaltung aus Jugendamt, Sozialamt und der Erziehungsberatungsstelle sowie die Gleichstellungsbeauftragte. Die Frauenberatungsstelle im Café F. ist telefonisch unter 02238/81452 oder per E-Mail unter frauenberatungsstellecafefde erreichbar. Weitere Informationen gibt es bei Elvira Fabri, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pulheim, telefonisch unter 02238/808-322 oder per E-Mail unter elvira.fabripulheimde.

Unterstützung für hilfesuchende Frauen bietet auch das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ in insgesamt 18 Sprachen. Es ist unter der kostenlosen Telefonnummer 08000-116 016 rund um die Uhr zu erreichen. Zu den bundesweiten telefonischen Beratungsangeboten zählen auch die „Nummer gegen Kummer“, an die sich betroffene Kinder und Jugendliche unter 116 111 mit ihren Sorgen und Nöten wenden können, sowie das Elterntelefon unter 0800-111 0550.

Zu den Beratungsstellen im Rhein-Erft-Kreis können von häuslicher Gewalt Betroffene weiterhin telefonisch und online Kontakt aufnehmen. Eine Liste mit den entsprechenden Kontaktdaten ist auf der Homepage der Kreisverwaltung abrufbar: https://www.rhein-erft-kreis.de/gleichstellungsbeauftragte.

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